Das Landesarbeitsgericht Hamm hat im Verfahren 16 Sa 260/10 entschieden, dass eine Kündigung wegen des Aufladens eines Elektrorollers im Büro unwirksam ist. Im Mai 2009 hatte der Kläger sich für einige Tage einen Elektroroller gemietet, den er auch am Freitag, den 15.05.2009 zur Fahrt in den Betrieb nutzte. Dort schloss er den Roller im Vorraum [...]
Das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg (2 Sa 59/09) hatte in einem Fall zu entscheiden in dem es um Kündigung und Auflösungsantrag wegen kritischer Äußerungen über den Arbeitgeber ging. Es hat den Umfang des Rechts der freien Meinungsäußerung im Betrieb über das Recht des Arbeitgebers gestellt und die Kündigung und den Auflösungsantrags des Arbeitgebers für unwirksam erklärt
Das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg hat in der Berufungsverhandlung im so genannten “Kinderreisebettfall” (Az.: 13 Sa 59/09) entschieden. Es hat das Urteil der Vorinstanz bestätigt, wonach die Kündigung in diesem Fall unverhältnismäßig war. Das Gericht hat dabei den geringen Wert der Sache ins Verhältnis zu dem lange bestehenden Arbeitsverhältnis gesetzt.
Das Bundesarbeitsgericht – 2 AZR 764/08 – hat entschieden, dass wenn ein Arbeitnehmer nicht in der Lage ist, in deutscher Sprache abgefasste Arbeitsanweisungen zu lesen, eine ordentliche Kündigung gerechtfertigt sein kann. Es stellt keine nach § 3 Abs. 2 AGG verbotene mittelbare Benachteiligung wegen der ethnischen Herkunft dar, wenn der Arbeitgeber von seinen Arbeitnehmern die [...]
Das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein hat – 3 Sa 224/09 – entschieden, dass wer seine Kollegen bedroht und beleidigt und den Betriebsfrieden stört eine fristlose Kündigung riskiert. Dies gelte umso mehr, wenn ein solches Verhalten vorher bereits einmal vom Arbeitgeber abgemahnt worden war, aber nicht abgestellt wurde.